Kostas Antoniadis wuchs als Tabakbauer in Agios Dimitrios, einem kleinen Dorf nahe der Stadt Serres auf. Sein Vater(Efstratios Antoniadis) kam als Junger Man mit seiner Familie, nach der Vertreibung aus der Türkei (bei Çamlıca) (siehe kleinasiatischen Katastrophe[), nach Griechenland. Er brachte bereits das, was heute als Rembetiko bezeichnet wird mit und machte, neben der Landwirtschaft, Musik auf diversen Veranstalltungen. Auch sein Vater wiederum war bereits Musiker.

Kostas begann im Alter von 13 Jahren Mandoline zu lernen und wechselte, nachdem er mit 15 Jahren im Radio zum ersten Mal den Klang der Bouzouki hörte, zu seinem aktuellen Instrument. Nach seinem Militärdienst kehrte er nicht mehr in sein Heimatdorf zurück, sondern ging nach Thessaloniki mit dem festen Entschluss, seine Spieltechnik weiter zu entwickeln.

Jahre des autodidaktischen Lernens und Auftritte mit griechischen Musiker wie Spiros Zagoreos, Charis Lemonopoulos, Giannis Papaioannou, Litsa Papadopoulo sowie ein Studium der Spieltechniken von Manolis Chiotis und Giorgios Zambetas machen ihn zu einem der letzten großen Bouzouki-Virtuosen der griechischen Musik insbesondere dem Rembetiko.